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Erasmus+ & die Europäische Vielfalt spürbar machen

Carolin

Ich habe Menschen von überall auf der Welt kennengelernt und Freundschaften geschlossen, die trotz tausenden von Kilometern Distanz noch heute bestehen.

In der Mittelstufe wurde ich mehr oder weniger dazu gezwungen, Spanisch zu lernen, da außer mir nur eine andere Person Französisch gewählt hatte. Die Sprache blieb mir jedoch immer fremd und ein kleiner Dorn im Auge – Spaß hatte ich daran keinen. Das änderte sich jedoch, als ich aufgrund meiner Spanischkenntnisse im Nachrückverfahren für einen Erasmus+ Platz an die Ostküste Spaniens geschickt wurde. Das Wintersemester 2017/18 verbrachte ich dann also, anders als meine frierenden Mainzer KommilitonInnen, bei minimal 15 Grad und Sonne am Strand in einer Kleinstadt namens Castellón de la Plana. Der Ort hat an sich nicht viel zu bieten, abgesehen von der Nähe zum Meer und Valencia, sowie einer riesigen Masse an Erasmus-Studierenden. Ich habe Menschen von überall auf der Welt kennengelernt und Freundschaften geschlossen, die trotz tausenden von Kilometern Distanz noch heute bestehen. Selbstverständlich haben wir untereinander viel Englisch geredet, doch auch mein Spanisch hat sich enorm verbessert. Ich habe an Spanischkursen des Auslandsbüros vor Ort teilgenommen, aber auch die Tatsache, dass in einer kleinen Stadt wie Castellón kein Mensch Englisch spricht, hat sehr geholfen. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als mein Halbwissen der Sprache anzuwenden. Obwohl ich selbstverständlich gerne nach Mainz zurückgekommen bin, vergeht kaum ein Monat, in dem ich und meine Erasmusfreunde nicht in Nostalgie an diese Zeit schwelgen.

Carolin aus Darmstadt (24)

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